Das denkmalgeschützte Haus muss familientauglich werden

Das denkmalgeschützte Haus muss familientauglich werden

Projektspende für eine Berglerfamilie im Appenzell.

Eine junge Berglerfamilie mit vier kleinen Kindern zwischen einem halben und sechs Jahren muss dringend ihr mehrhundertjähriges Holzwohnhaus sanieren. Doch der Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes ist kostenintensiv. Ohne Hilfe von aussen droht das Projekt zu scheitern.

Der Älteste zeigte kein Interesse am elterlichen Betrieb im Innerrhodischen, und so stieg der jüngere Bruder nach einer landwirtschaftlichen Zusatzausbildung als Hofnachfolger ein. Es war ein mutiger Entscheid des jungen Mannes, der zu diesem Zeitpunkt bereits drei kleine Kinder hatte und erfolgreich im Baunebengewerbe tätig war. Unterstützt von seiner Frau hat er schnell Tritt gefasst und ist heute mit Leib und Seele Bergbauer. Neben dem Talbetrieb bewirtschaftet das Paar eine Alp. Der dort hergestellte Bergkäse wird erfolgreich direkt vermarktet. Die mittlerweile sechsköpfige junge Familie wohnt im Elternhaus auf dem Betrieb. Das mehrhundertjährige Holzhaus ist dringend sanierungsbedürftig. Doch es steht unter Denkmalschutz. Um trotzdem eine familiengerechte Wohnumgebung zu schaffen, haben die Bergler gemeinsam mit den Behörden ein Projekt für eine sanfte Sanierung erarbeitet. Es sieht unter anderem eine Wärmedämmung sowie neue sanitäre und elektrotechnische Installationen vor. Doch die zahlreichen denkmalschützerischen Vorgaben verursachen Mehrkosten, welche die Innerrhodner Bergbauern überfordern. Um ihr wichtiges Zukunftsprojekt zu retten, sind sie an die Schweizer Berghilfe gelangt.

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